Stirnhöhlenstents: Wie lange können sie aufbewahrt werden?

Hintergrund: Die Frontalvertiefung kann ein schwieriger postoperativ zu behandelnder Bereich sein, da wiederkehrende Erkrankungen und Stenosen die Drainage der Stirnhöhle behindern können. Stirnhöhlenstents können verwendet werden, um die Durchgängigkeit vorübergehend aufrechtzuerhalten. Wir überprüften die Ergebnisse von Stirnhöhlenstents, die länger als 3 Monate bei Patienten belassen wurden, um festzustellen, wie lange ein langfristiger Frontalstent in situ belassen werden kann.

Studiendesign: Retrospektive Diagrammüberprüfung von Patienten, die Stirnhöhlenstents in situ für 3 Monate oder länger während eines Zeitraums von 6 Jahren hatten.

Methoden: Eine retrospektive Überprüfung von Patienten, die von April 2000 bis März 2006 länger als 3 Monate Frontalstents in situ hatten. Elf Diagramme wurden überprüft.

Ergebnisse: Bei elf Patienten wurden 21 Frontalstents platziert. Zehn Stents waren am Ende des untersuchten Zeitraums noch in situ. In den verbleibenden 11 Stents betrug die durchschnittliche Dauer der Platzierung 16,3 Monate. Die spontane Verlagerungsrate betrug 14% und trat im Durchschnitt nach 8,8 Monaten auf. Die irreversiblen Obstruktions-, Komplikations- und Versagensraten betrugen 5%, 5% bzw. 9%.

Schlussfolgerungen: In dieser Serie wurden Langzeit-Frontalstents (definiert als solche, die länger als 3 Monate eingelassen wurden) für durchschnittlich 16,3 Monate sicher in situ belassen. Zu den Vorteilen zählen eine relativ einfache Platzierung und eine gute Patiententoleranz. Zu den Nachteilen gehören der periodische Stentersatz durch Dislokation oder Obstruktion, die gelegentliche Notwendigkeit des Absaugens zur Aufrechterhaltung der Durchgängigkeit und das Potenzial für Stentmigration in die Stirnhöhle. Einer von 11 Patienten hatte ein Versagen der Symptomkontrolle, was eine zusätzliche Stirnhöhlenoperation erforderte.

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