Autoimmune neurologische Störungen | Lost World

Autoimmunerkrankungen betreffen 5-10% der Allgemeinbevölkerung und betreffen häufig das zentrale und periphere Nervensystem. In dieser Sonderausgabe der aktuellen Neuropharmakologie diskutieren Experten Pathophysiologie, klinische Merkmale und Behandlung verschiedener neurologischer Autoimmunerkrankungen. In den letzten zehn Jahren haben wir bemerkenswerte wissenschaftliche Fortschritte erlebt, die unser Verständnis der Pathophysiologie der Autoimmunerkrankungen erheblich verbessert haben, was zu einer zunehmenden Anzahl von Behandlungsmöglichkeiten geführt hat, wobei viele neue Therapien bereits bei der Behandlung neurologischer Störungen eingesetzt werden, da sich ihre Rolle weiterentwickelt . Der erste Artikel fasst Pathophysiologie, Diagnose und Behandlung von neuromuskulären Autoimmunerkrankungen einschließlich Guillain-Barre-Syndrom, Myasthenia gravis und Polymyositis. Darauf folgt eine umfassende Überprüfung der Behandlung von Multipler Sklerose durch Dr. Loma und Heyman, in der Standardbehandlungsprotokolle sowie neu zugelassene Behandlungen beschrieben werden. Der nächste Artikel von Dr. Awad und Stuve beleuchtet klinische Merkmale und Pathophysiologie der idiopathischen transversalen Myelitis und Neuromyelitis optica, die häufig zu erheblichen Behinderungen führen. Dr. David Lacomis diskutiert klinische Merkmale und Behandlung von Neurosarkoidose, die das zentrale und / oder periphere Nervensystem beeinflussen können, in der Regel in Kombination mit multisystemischen Erkrankungen. Dr. Maria Cid und ihre Kollegen geben einen detaillierten Überblick über systemische und primäre ZNS-Vaskulitiden und ihre Pathophysiologie und Behandlung. Neuropsychiatrischer Lupus wird aufgrund seines breiten Spektrums klinischer Manifestationen oft als „großer Mimiker“ bezeichnet, und Dr. Kao und Popescu überprüfen seine Pathophysiologie und Behandlung. In den letzten Jahren sind Autoimmunkanalopathien zu einem der heißesten Themen der Grundlagen- und klinischen Forschung geworden, und Dr. Kleopa überprüft paraneoplastische und nicht-paraneoplastische Autoimmunkanalopathien. Die Ausgabe schließt mit einer umfassenden Überprüfung der Toxizitäten der immunsuppressiven Behandlung durch Dr. Fadul und Lallana. Die Autoren diskutieren mögliche Risiken verschiedener Therapien bei der Behandlung von neurologischen Autoimmunerkrankungen.

Ich möchte den Autoren dieser aktuellen Neuropharmakologie-Ausgabe für all ihre Zeit und Mühe danken, ihre Artikel vorzubereiten, um eine umfassende und aktuelle Sammlung von Artikeln über das breite Spektrum autoimmuner neurologischer Erkrankungen zu erstellen.

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